bewahren und loslassen
Ein stilles Bild der Fürsorge und Verantwortung lädt uns ein, über das rechte Maß zwischen Halten und Loslassen nachzudenken.
Der folgende Impuls und das Gebet stammen von Frau Dr. Andrea M. Friedrich aus dem Buch: Mit Maria durch den Mai (Herausgeber: KDFB Diözesanverband Bamberg e.V.):
Zugegebenermaßen:
gar so glücklich sieht die Lembacher Madonna nicht aus.
Sie trägt aber auch schwer.
In der einen Hand das Zepter, das Zeichen der Macht als Himmelskönigin.
In der anderen das Kind.
Die Hand, die die Macht hält, ist locker und bereit, loszulassen.
Die Hand, die das Kind hält, umschließt dieses,
gleichzeitig zärtlich und beschützend.
Guter Gott,
Maria hast du deinen Sohn anvertraut.
Auch uns werden heute Menschen zur Begleitung, Erziehung und Fürsorge anvertraut, an die Hand gegeben.
Uns werden Aufgaben und Verantwortung in die Hände gelegt.
Uns werden Entscheidungen anvertraut.
Mit all‘ dem, was wir in den Händen halten, oder an der Hand führen, oder in die Hand nehmen,
müssen wir das rechte Maß finden: des Bewahrens und des Loslassen.
Hilf uns dabei.
