"Ich bin das Licht der Welt" (Joh 8,12)

Bild: Lea Strobel
Liebe Frauen,
es ist dunkel, ungemütlich und kalt. So lassen sich die Tage gerade ganz gut beschreiben. Doch jetzt im Advent strahlen in die Dunkelheit viele Weihnachtsbeleuchtungen. Und auch die Kerzen auf dem Adventskranz werden immer mehr und leuchten heller. Nur einer Kerze gelingt es, die Dunkelheit in einem Raum zu vertreiben.
Das Kerzenlicht strahlt Wärme aus und lädt zur Entspannung von einem stressigen Alltag ein. Kerzen fordern zur Ruhe auf, denn jeder noch so kleine Luftzug reicht aus, um sie auszulöschen. Außerdem ist Licht lebensnotwendig und gibt Orientierung. Man braucht es, um zu sehen, wo man ist oder wo man hingehen will.
Wie passend, dass wir in der dunkelsten Zeit des Jahres die Geburt von Jesus feiern, der von sich selbst gesagt hat „Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12)
Er nimmt die Dunkelheit nicht weg, es gibt das Dunkel im Leben immer noch, wie Krankheit, Leid, Tod und Einsamkeit. Doch er ist da und hält das Dunkel mit uns aus. Sein Licht möchte uns Orientierung geben, wenn wir vor lauter Dunkelheit unseren Weg nicht mehr sehen können. Sein Licht ist kein Flutlicht, das großflächig den ganzen Weg ausleuchtet, aber es hilft dabei, den nächsten Schritt zu gehen.
Wir dürfen daran glauben, dass die Finsternis und die Nacht nicht das letzte Wort haben. Wenn wir in dunkler Zeit ein Licht anzünden, wird es auch in unseren Herzen heller. Mit der Beleuchtung in und vor dem Haus schicken wir diese Hoffnung hinaus zu den Menschen. Die Lichter in dieser dunklen Zeit sollen ermutigen und Freude verbreiten.
Ich wünsche euch/ihnen eine schöne Adventszeit mit vielen ermutigenden Lichtern und mit hoffentlich auch einigen entspannten Stunden bei Kerzenlicht!
Eure Lea
Pastoralassistentin im Kath. Seelsorgebereich Main-Aurach
