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Getragen von Vertrauen und Liebe

Gott ist die Quelle der Liebe und des Lebens. Aus seiner unerschöpflichen Güte strömt alles, was uns nährt, trägt und bewegt. In der Heiligen Schrift begegnet uns immer wieder die Einladung, Gott zu vertrauen, ihm unser Herz zu öffnen und seine Liebe in unserem Alltag sichtbar werden zu lassen. Im Johannesevangelium lesen wir: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3,16)

Dieser Vers erinnert uns daran, dass Gottes Liebe kein fernes Ideal ist, sondern eine lebendige Wirklichkeit, die uns umgibt und in uns wirken möchte. Gott liebt die Welt – nicht nur damals, sondern heute, in jedem Augenblick, mitten in unserer oft unruhigen und herausfordernden Zeit. Seine Liebe schenkt uns Halt, wenn Dunkelheit und Zweifel näher rücken, und sie ruft uns, weiterzugehen, auch wenn Wege unklar erscheinen.

Gerade im November, wenn die Tage kürzer werden, das Licht abnimmt und die Natur zur Ruhe kommt, lädt uns Gott ein, tiefer zu schauen – auf das, was bleibt, wenn das Äußere vergeht. Wir gedenken in diesen Wochen unserer Verstorbenen, denken an Vergänglichkeit und Endlichkeit. Doch mitten in dieser Besinnung dürfen wir spüren: Gottes Liebe bleibt. Sie durchdringt Tod und Dunkelheit, sie verwandelt und schenkt neues Leben.

Unsere Beziehung zu Gott konkretisiert sich in der Liebe zu unseren Mitmenschen. Wenn wir anderen begegnen, wenn wir zuhören, trösten, teilen oder vergeben, dann wird Gottes Barmherzigkeit spürbar. Ein offenes Herz hilft uns, Menschen in Not wahrzunehmen, Hoffnung zu schenken, Mut zuzusprechen und Frieden zu stiften, wo Unfrieden herrscht. So wächst das Vertrauen – in Gott, in das Leben, in die Kraft der Liebe, die alles erneuern kann.

Möge dieser Monat uns helfen, still zu werden und neu zu entdecken, dass Gott mitten unter uns lebt und wirkt. Möge seine Liebe unser Denken, Fühlen und Handeln durchdringen, damit wir – getragen von seinem Geist – zu Boten des Friedens und der Hoffnung werden.

Ihr KDFB Diözesanverband Bamberg e.V. – Diözesanbüro

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